Mittel aus dem Sonderprogramm für Denkmalschutz für Iphöfer Instrument
48.102,04 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes fließen nach Iphofen, in die Sanierung der Seuffert-Orgel in der St. Veit-Kirche.
„Das Geld aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz ist in Iphofen sehr gut angelegt“.
Die Orgel in der St. Veit-Kirche ist ein Werk des berühmten Würzburger Hoforgelbauers Johann Philipp Seuffert. Erstmals erklang sie 1751 und wurde seitdem immer wieder verändert und teilsaniert.
Nach mehr als 350 Jahren jedoch nagt der Zahn der Zeit mehr als deutlich an dem Instrument, sodass die Sachverständigen des Bistums Bamberg und des Landesamts für Denkmalpflege eine komplette Restaurierung empfohlen haben. Ein Vorschlag, der von der Kirchenverwaltung angenommen wurde. Die Kosten für die Arbeiten, bei denen technische Mängel und der Schimmelbefall beseitigt werden sollen, liegen bei gut 550.000 Euro.
Neben Geldern vom Bistum, der Stadt, dem Landkreis Kitzingen, dem Bezirk Unterfranken oder der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die im Herbst 2025 eine Spende in Höhe von 30.000 Euro übergab, stellte die Kirchenverwaltung auch einen Antrag für das Sonderprogramm Denkmalschutz, der jetzt den Zuschlag bekam. Gut 48.000 Euro fließen aus dem Förderprogramm des Bundes nach Iphofen.
„Die Orgel ist wichtig für die Kirchengemeinde, aber auch für viele Konzerte, die in der Kirche stattfinden. Es freut mich, dass der Bund mit im Boot ist und viele Stellen gemeinsam zusammenhelfen, damit die Orgel wieder in alter Schönheit erklingen kann.“
Mit den „Musikfreunden St. Veit“ gibt es sogar einen Verein, der Veranstaltungen in der Kirche organisiert und damit auch um Spenden für das Projekt wirbt.
Das Denkmalschutz-Sonderprogramm geht bereits in seine 14. Auflage, in der insgesamt 35 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung stehen. In den vergangenen Jahren wurden mit den Sonderprogrammen an mehr als 3.000 kulturell bedeutsamen Denkmälern und historischen Orgeln in ganz Deutschland dringend nötige Sanierungsarbeiten ermöglicht. Bundesweit wurden dafür 547 Millionen Euro Fördergelder ausgeschüttet.
„Geld, mit dem in der ganzen Republik deutliche denkmalpflegerische Akzente gesetzt worden sind“.
Das Sonderprogramms richtet sich in erster Linie an national bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende unbewegliche Kulturdenkmäler. Auch die Sanierung und Modernisierung von Orgeln kann gefördert werden. Die Fördermittel sollen für Substanzerhaltung oder Restaurierungen im Sinne der Denkmalpflege eingesetzt werden.