persönliche Einblicke

Hier finden Sie Einblicke in meine Vita und mein Lieblingshobby

„Nichts verscheucht böse Träume schneller, als das Rascheln von bedrucktem Papier.“ Cornelia Funke, Tintenherz

Besuche in Schulen, um dort mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen, sind mir sehr wichtig. Nur, wenn man mit den Jugendlichen über Politik und ihre Probleme redet, kann man sie begeistern und ihnen Zusammenhänge erklären. Am Ende der immer interessanten Diskussionen gibt es dann meistens ein kleines Dankeschön für mich. Eine Flasche Wein oder eine Spezialität der Region. Manchmal aber lassen sich die Verantwortlichen auch etwas Besonderes einfallen.
Als ich im Rahmen des Europatags im März bei einem Kurs der Q11 des Frobenius-Gymnasiums in Hammelburg zu Gast war, hatte der Lehrer mir zum Abschied den Roman „1793“ überreicht. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von dem Buch und auch von seinem Autor Niklas Natt och Dag zuvor noch nie gehört habe. Offenbar wusste die Lehrerin aber genau, was ich gerne lese. Der historische Kriminalroman, mit dem der niederländische Journalist sich erstmals als Schriftsteller präsentiert hat, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. So sehr, dass ich Ihnen das 2017 in Schweden erschienene Buch gerne in meiner Reihe „Dittmar liest“ vorstelle und es Ihnen als Schmöker-Tipp für den Urlaub mit auf den Weg geben möchte.

1793 (PDF, 120 kB)

„Ein Buch lesen – für mich ist das das Erforschen eines Universums.“ Marguerite Duras

Mit Büchern auf Reisen gehen – nicht wirklich, sondern in Gedanken – das gelingt auch der Autorin, die ich Ihnen diesmal in meiner Rubrik „Dittmar liest“ vorstellen möchte. Camilla Läckberg ist seit vielen Jahren mit ihrer Krimireihe rund um das Ehepaar Erica Falck und Patrik Hedström eine der erfolgreichsten Autorinnen Schwedens. Schon vor einigen Jahren habe ich die ersten der inzwischen zehn Bände gelesen und war sehr angetan. Jetzt bin ich mit dem Roman „Die Eishexe“ nach Fjällbacka, wo die Autorin lebt und ihre Bücher spielen, zurückgekehrt. Und habe mich gleich wieder wohlgefühlt. Das Lesen war wie die Begegnung mit alten Bekannten und einer der schönsten Ecken in Schweden. Camilla Läckberg liebt es, ihren Leserinnen und Lesern ihre Heimat näher zu bringen und zwar über die kriminellen Vorkommnisse, die sich dort in ihren Geschichten regelmäßig ereignen, hinaus. Auch mit der „Eishexe“ kann man sich wieder auf eine Lesereise in den hohen Norden begegnen. Ein kleiner Urlaub für die Seele, den man im eigenen Garten oder an jedem anderen Lieblingslese-Platz erleben kann.

Die Eishexe (PDF, 116 kB)

"Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen"
Francis Bacon

Geschichte in einer Geschichte erzählen – das ist immer wieder ebenso spannend wie lehrreich. Ich mag Bücher, in denen es neben den Erlebnissen des Protagonisten auch einen Blick auf die Zeit, in der das Erzählte spielt, gibt.
Oft kann man, aufgrund der realen geschichtlichen Hintergründe, Entscheidungen und Verhalten der fiktionalen Figuren, um die es im Roman vordergründig geht, besser verstehen. Man entwickelt eher eine emotionale Bindung zu den Personen und erlebt im Idealfall, während der Lektüre, auch ein Stück Zeitgeschichte mit.
Auch Carmen Korn hat dieses literarische Genre für sich entdeckt. Nachdem die gelernte Journalistin – die lange für den „Stern“, „Brigitte“ oder „Die Zeit“ gearbeitet hat – schon seit mehr als zehn Jahren Krimis geschrieben und veröffentlicht hat, hat sich die Hamburgerin vor gut drei Jahren an etwas für sie Neues herangewagt. Sie verfolgt den Lebensweg von vier Frauen und kombiniert dabei die persönliche und die Familiengeschichte ihrer Protagonisten mit der deutschen im 20. Jahrhundert.
Eine Kombination, die beim Lesen viel Spaß macht, weswegen ich den Roman „Töchter einer neuen Zeit“ gerne in meiner Rubrik „Dittmar liest“ vorstelle.

Meine Gedanken zum Buch: Töchter einer neuen Zeit (PDF, 111 kB))

„Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.“
Alfred Hitchcock

Vom Prominentenanwalt, der unter anderem Günter Schabowski in den Mauerschützenprozessen vertrat oder den Bundesnachrichtendienst verklagte, zum international erfolgreichen Bestseller-Autor – die Lebensgeschichte von Ferdinand von Schirach, dessen Urgroßvater einst Hitler fotografierte und dessen Urahn zu den Gründervätern der USA gehörte, ist hoch interessant. Genau wie seine Bücher. Mit 45 Jahren versuchte er sich erstmals als Schriftsteller und schaffte mit „Verbrechen“ gleich den Durchbruch. Verarbeitete er anfangs Fälle aus seiner Kanzlei literarisch, löste er sich später mehr und mehr von seiner Vergangenheit, auch wenn seine Romane immer wieder Bezug auf das reale Leben und vor allem auf die Justiz nehmen. Eine spannende Kombination, die auch in „Tabu“, dem Buch, das Ferdinand von Schirach 2013 veröffentlicht hat, greift. Eine Kombination, die mir gefällt, weswegen ich den Roman gerne in meiner Rubrik „Dittmar liest“ vorstelle.

Meine Anmerkungen zu "TABU" (PDF, 108 kB)

„Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.“
Johann Wolfgang von Goethe

Wenn im Winter die Tage kürzer und die Abende länger werden, dann ist Lesezeit!

Viele nehmen sich dann gerne die Zeit, sich auch einmal ausführlicher und intensiver mit einem Buch zu beschäftigen als im Sommer am Strand oder im Garten. Es ist die Zeit für Bücher, die Zeit brauchen. Zum Beispiel, weil sie sehr umfangreich sind. Wie die von Frank Schätzing.

Um die 1000 Seiten schreibt einer der bekanntesten deutschen Thrillerautoren eigentlich immer. Seitdem der mehr als 4,5 Millionen Mal verkaufte „Schwarm“ 2004 erschien, ist der gebürtige Kölner Dauergast in den Bestseller-Listen. Im Frühjahr 2018 erschien sein bisher letztes Werk „Die Tyrannei des Schmetterlings“.

Ich habe mir, nachdem ich auch den „Schwarm“ und „Limit“ schon gelesen habe, diesmal „Breaking News“ vorgenommen. Auch dieser 2014 erschienene Roman bringt es auf mehr als 900 Seiten. Was den Umfang angeht, also eine ideale Lektüre für lange Winterabende. Aber auch Inhalt und Schreibstil machen das Werk zu einem Leseerlebnis, das ich Ihnen gerne in meiner Reihe „Dittmar liest!“ ans Herz legen möchte.

Das Buch "Breaking News" in Kürze (PDF, 117 kB)

„Meine Herren und Damen!“
Marie Juchacz, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin

„Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen."
– mit diesem Aufruf machte der Rat der Volksbeauftragten am 12. November 1918 den Weg für das Frauenwahlrecht in Deutschland endgültig frei.

Eine zweite Revolution nur wenige Tage nach der Ausrufung der Weimarer Republik. Eine Revolution, für die Frauen seit Mitte des 19. Jahrhunderts gekämpft hatten und jetzt endlich belohnt wurden.

100 Jahre ist es her, dass sie erstmals an die Wahlurne treten durften. 80 Prozent der Frauen machten Ende November 2018 bei den Wahlen zur Nationalversammlung von ihrem neuen Recht Gebrauch. 37 der gut 300 Kandidatinnen schafften den Sprung in die Nationalversammlung.

Eine Barriere war gefallen! Wirklich? Zwar hegt inzwischen niemand mehr Zweifel am Wahlrecht für Frauen, zumindest am passiven. Frauen, die in der Politik aktiv sind, werden aber oft noch immer mit Argusaugen beurteilt. Nur eine Zahl als Beispiel. Lediglich jedes zehnte Rathaus in Deutschland wird von einer Frau regiert.

Und auch im Bundestag liegt der Frauenanteil mit gut 30 Prozent deutlich unter dem in der Bevölkerung. 100 Jahre Frauenwahlrecht sind schon allein deshalb ein Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen, wo wir heute im Vergleich zu 1918 stehen, wo es Fortschritte gab und wo noch immer Nachholbedarf vorhanden ist. Die Initiatoren des Buchs, das ich Ihnen diesmal in meiner Reihe „Dittmar liest“ vorstellen möchte, haben genau das getan und dabei sehr interessante Antworten von ihren Autorinnen bekommen.

Gedanken zu dem Buch 100 Jahre Frauenwahlrecht (PDF, 116 kB)

„In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit.“
Thomas Carlyle, schottischer Essayist und Historiker

Theodor Fontane hat es getan, Norman Mailer ebenfalls und Truman Capote auch – sie alle drei waren Journalisten und wurden Schriftsteller. Ein nicht immer einfacher Schritt, schließlich ist der Stil in Zeitungen und Zeitschriften ein völlig anderer als in Büchern und eine Reportage auch deutlich kürzer als ein Roman.

Dass die Entscheidung für das Buch und gegen die Zeitung dennoch eine richtige und für den Leser gute sein kann, zeigt auch Mark Sullivan. Bis in die 90er Jahre hinein war er als Reporter unter anderem für die New York Times unterwegs und dabei auch zweimal für den Pullitzer Preis nominiert. Inzwischen jedoch hat er sich als Autor von Thrillern, die er unter anderem gemeinsam mit James Patterson schreibt, einen Namen gemacht.

Das Buch, das mich zum Mark-Sullivan-Leser machte, ist aber kein Thriller, sondern eines, in dem er eine bis dahin unbekannte Heldengeschichte aus dem Zweiten Weltkrieg erzählt, auf die er durch Zufall gestoßen ist. Lebendige, aber auch spannende Geschichte. „Unter blutrotem Himmel“ ist es wert, in meiner Reihe „Dittmar liest“ vorgestellt zu werden. Ein Buch, das ich für den Urlaub als Lektüre nur empfehlen kann. Lesen Sie hier meine Eindrücke: (PDF, 123 kB)

„Bei einem Schriftsteller muss man, wie bei einem Chirurgen, das Gefühl haben, in guten Händen zu sein, damit man sich im Vertrauen betäuben lassen kann.“
Saul Bellow, amerik. Schriftsteller

„Berlin Babylon“ war ein Fernsehereignis. Als die Serie von Tom Tykwer im Herbst im Fernsehen lief, überschlugen sich die Medien und lobten den Filmemacher, dem eine Story gelungen war, die sich in Sachen Erzählweise, Ausstattung und Spannung nicht vor amerikanischen oder skandinavischen Serien, die gemeinhin als Vorreiter in diesem Genre der TV-Unterhaltung gelten, verstecken muss. Auch ich habe mir die eine oder andere Folge des Fernsehereignisses nicht entgehen lassen – aber weniger wegen der Qualität des Films, sondern weil ich Gereon Rath, den Protagonisten von „Berlin Babylon“ schon seit einigen Jahren kenne, sehr gut sogar. Schließlich war er – schon lange bevor er TV-Star wurde – ein Krimiheld! Volker Kutscher hat den Kommissar, den es aus Köln nach Berlin verschlagen hat, erfunden.

Schon 2008 erschien „Nasser Fisch“, der erste der sechs Romane, der auch die Vorlage für „Berlin Babylon“ bildete. Ich habe Gereon Rath zu Beginn meiner Zeit in Berlin entdeckt. Ein Kommissar, der in der Hauptstadt ermittelt und sie mir auch geschichtlich ein wenig näherbringt. Eine Kombination, die mich noch immer fesselt, weswegen ich „Luna Park“, den bislang letzten Fall von Gereon Rath, gerne in meiner Rubrik „Dittmar liest“ vorstelle: Hier meine Eindrücke: (PDF, 117 kB)

„Ich wollte nur den Leser, die Leserin und mich unterhalten und zeigen, dass hinter jedem Flüchtling ein Mensch steht – nur ein Mensch! Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Wenn wir unsere Augen und Herzen öffnen, können wir irgendwann alle zusammen lachen. Hier auf unserem schönen Planeten.“
Jaromir Konecny

„Politik meets Poetry Slam“ – unter diesem Motto habe ich Jaromir Konecny am Mittwoch, 2. Mai, ins Mehrgenerationenhaus nach Bad Kissingen eingeladen. Er stellt dort sein neuestes Buch „Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec“ vor. Sein erster Erwachsenenroman. Ich kannte den Münchener mit tschechischen Wurzeln zuvor nur als Autor von Jugendkrimis. Sein „Tote Tulpen“ ist eine meiner Lieblingslektüren, wenn es am Weltvorlesetag darum geht, Jugendlichen in Schulen Lust aufs Lesen zu machen. Spannend, lustig und mit viel Tempo geschrieben – ein Stil, der bei den Jungs und Mädchen ankommt.

Als ich im November 2017 auf Facebook vom letzten Vorlesetag berichtet habe, hat das auch Jaromir Konecny gelesen und sich bei mir bedankt. Wir kamen ins Chatten und am Ende auf die Idee, ihn doch einmal nach Bad Kissingen zu holen. Mit einem Buch, das anders ist, als das meiste, was er bisher geschrieben hat, aber deswegen nicht weniger lesenswert. Grund genug es im Vorfeld der Lesung in der Reihe „Dittmar liest“ einmal ein wenig näher vorzustellen. Vielleicht bekommt ja der eine oder andere auch noch Lust am 2. Mai in Bad Kissingen vorbeizuschauen. 19.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus! Ich freue mich!

Hier gibt's mehr: Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.“
Walt Disney

Reisen bildet sagt man – stimmt! Aber nicht nur, weil man in Gesprächen und bei Begegnungen viel über Land und Leute lernen kann, sondern weil Reisen einen auch zu Büchern führt, die man sonst vielleicht nie gelesen hätte. Als ich im vergangenen Herbst mit einer Delegation des Landesgesundheitsrats in Südtirol war, bekamen wir dort nicht nur äußerst interessante Informationen über die Gesundheitsversorgung dort, sondern ich auch einen äußerst wertvollen Lesetipp.

Eine Kollegin empfahl mir – passend zu unserer Reise – den ersten Südtirol-Krimi von Lenz Koppelstätter. Ein Journalist aus Südtirol, der lange in Berlin gelebt hat und jetzt wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist, um dort als Schriftsteller auf sich aufmerksam zu machen. Sein „Commissario Grauner“ füllt seit 2015 einen weißen Fleck auf der Ermittler-Landkarte. Er geht in der Südtiroler Bergwelt auf Spurensuche. Seinen ersten Fall möchte ich Ihnen diesmal unter dem Motto „Dittmar liest“ vorstellen: „Der Tote am Gletscher“

„Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte!“
Arthur Schopenhauer

Sondierungsgespräche, Koalitionsverhandlungen, Bundestags- und Ausschusssitzungen, dazu die neue Herausforderung als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag – mein Terminkalender war in den vergangenen Wochen gut gefüllt. Deswegen gibt es meinen Buchtipp für den Februar diesmal auch ein wenig verspätet.
Aber bei allen Aufgaben im Berlin, eines habe ich mir dennoch versucht jeden Tag zu nehmen, und sei es nur für ein paar Minuten! Die Zeit zum Lesen! Ein gutes Buch in der Hand oder heruntergeladen auf meinen e-Reader ist für mich ein wichtiger Gewinn an Lebensqualität. Beim Schmökern kann ich abschalten und entspannen.

Auch wenn ich es gerne spannend und auch ein wenig düster mag. Bücher, bei denen das Unheil langsam und schleichend daherkommt. Bücher, bei denen man angespannt liest, die man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

Sebastian Fitzek scheibt solche Bücher. Er ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren, sondern auch einer, der es schafft, den Leser mit in die Geschichte hineinzuziehen. Sei es, dass er sich mit einer der Hauptpersonen besonders gut identifizieren kann oder Ereignisse, die auch im Buch vorkommen, selbst schon erlebt hat. Das funktioniert auch bei „Passagier 23“, dem Roman, den ich Ihnen diesmal unter dem Motto „Dittmar liest“ vorstellen möchte.

mein Fazit zu dem Buch: Passagier 23

„Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.“
Kurt Tucholsky

Ich mag es, wenn es spannend wird. Deswegen gehören Thriller schon immer zu meinen liebsten Lektüren. Gerade jetzt im Winter kann ich auch in Büchern durch düstere Landschaften und dunkle Straßen ziehen und dabei einen Blick auf menschliche Abgründe werfen. Gerade in Skandinavien gibt es jede Menge Autoren, die ebenso spannende wie düstere Geschichten erzählen, bei denen man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Im letzten Jahr jedoch durfte ich erfahren, dass es richtig gute Thriller auch in Franken spielen können. Volker Backert, ein alter Bekannter meines Mitarbeiters Marco Heumann, bereichert seit einigen Jahren die regionale Krimi-Landschaft um das Genre Regional-Thriller. Spannend, hart, direkt und gerne auch einmal ein wenig blutig, aber dennoch mit ganz viel Franken – so lassen sich seine Bücher beschreiben. Eine Mischung, die mir viel Lesespaß bereitet.
Deswegen möchte ich Ihnen diesmal unter dem Motto „Dittmar liest“ den vierten Roman von Volker Backert vorstellen, der den Titel „Rhein-Main-Bestie“ trägt. Ein Thriller in und aus Franken, der durchaus auch eine politische Seite hat.
meine Eindrücke zu dem Buch Rhein-Main-Bestie

„Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.“
Groucho Marx

Winterzeit ist Lesezeit!
Wenn es draußen früh dunkel und empfindlich kalt wird, nimmt man gerne ein Buch in die Hand und setzt sich auf die Couch, einen Sessel oder eben auf seinen ganz persönlichen Lieblings-Leseplatz. Den habe natürlich auch ich! Ein Platz, an dem ich gerne etwas länger bleibe, wenn es mein Terminkalender erlaubt und mich ein Buch fesselt.So wie der Roman, den ich Ihnen unter dem Motto „Dittmar liest“ diesmal vorstellen möchte. Ein Werk, in dem es auch um Politik geht, das aber spannend und witzig zugleich ist.
meine Eindrücke zu diesem Buch: "Die Hauptstadt" von Robert Menasse

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste“ – Heinrich Heine

Ein Leben ohne Bücher – für mich nur schwer vorstellbar. Ich bin eine leidenschaftliche Leserin! Oft habe ich sogar mehrere Bücher gleichzeitig auf meinem Nachttisch liegen. Nach einem anstrengenden Tag im Parlament, bei Terminen oder im Büro ist Lesen ein wichtiger Ausgleich für mich! Gerne mag ich es dabei spannend. Skandinavische Krimis zum Beispiel. Aber auch Biographien von Personen, die eine Geschichte zu erzählen haben, nehme ich gerne in die Hand. In der neuen Legislaturperiode möchte ich Sie regelmäßig mit in meine Welt der Bücher nehmen und ihnen unter dem Motto „Dittmar liest“ meine Lektüre des Monats vorstellen.

Den Anfang macht ein Buch, aus dem ich auch am bundesweiten Vorlesetag im November in einer neunten Klasse der Realschule vorlesen werde.
meine Eindrücke zu diesem Buch: Tote Mädchen lügen nicht! von Jay Asher

Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.
Cicero, römischer Philosoph

Sommerzeit ist Lesezeit! Ein schattiges Plätzchen im Garten, ein Liegestuhl oder eine bequeme Bank, eine gute und spannende Lektüre in der Hand – auch ich nutze, nachdem die letzten Wochen in Berlin sehr arbeitsreich und turbulent waren, die parlamentarische Sommerpause gerne um bei mir zu Hause in meinem Garten in Maßbach in die Welt der Bücher einzutauchen. Wenn das Umfeld passt, dann ist Lesen für mich Erholung pur. Auch wenn ich es bei der Lektüre gerne richtig spannend und auch ein wenig düster mag. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als Ende Juni die „Bretonischen Geheimnisse“ von Jean-Luc Bannalec als Taschenbuch erschienen sind.

Die Reihe mit den Krimis rund um den Kommissar Dupin umfasst inzwischen sieben Bände. Auch wenn einige der Fälle inzwischen fürs Fernsehen verfilmt wurden, kann ich jedem nur empfehlen, die Bücher zu lesen. Was Spannung und Atmosphäre angeht, sind sie eine ideale Sommerlektüre. Deshalb stelle ich die „Bretonischen Geheimnisse“ auch gerne zum Beginn der Urlaubszeit in meiner Rubrik „Dittmar liest“ vor.

Hier meine Meinung zu Bretonische Geheimnisse (PDF, 109 kB)