Mehr als acht Millionen Euro für Projekte im Wahlkreis

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31. März 2026

Mittel aus Städtebau-Förderprogrammen von Bund und Land für die Region

Mehr als acht Millionen Euro aus drei gemeinsamen Programmen von Bund und Land zur Städtebauförderung fließen in Kommunen im Wahlkreis Bad Kissingen.

„Die Städtebauförderung ist seit vielen Jahren ein echtes Erfolgsmodell. Mit den Programmen, die von Bund und Ländern gemeinsam getragen werden, unterstützt man Kommunen seit einem halben Jahrhundert bei Investitionen in die kommunale Infrastruktur."

„Wir tragen dazu bei, die Lebensqualität die Menschen vor Ort zu steigern, auch und gerade im ländlichen Bereich“.
Die Programme richten sich nämlich nicht nur an Großstädte, sondern ganz gezielt auch an kleinere Kommunen.

2026 kommen 21 Verwaltungseinheiten aus dem Wahlkreis Bad Kissingen, der die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfeld umfasst, in den Genuss einer Förderung aus dem Städtebautopf.
Mit 4,062 Millionen Euro floss mehr als die Hälfte der Gelder in den Landkreis Rhön Grabfeld. In den Landkreis Bad Kissingen gehen 2,86 Millionen Euro, in den Landkreis Haßberge 1,952 Millionen Euro.

Gelockert wurden in diesem Jahr erstmals die Nachweispflichten gegenüber dem Bund, was zur Folge hat, dass die Kommunen deutlich freier in der Verwendung der Gelder sind.

„Die Unterstützung ist jetzt noch direkter und unkomplizierter“.

Die Gelder fließen dabei aus zwei Programmen. Gleich 18 Kommunen aus dem Wahlkreis werden aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ gefördert.

„Der Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen, mit denen der öffentliche Raum an neue Herausforderungen, die zum Beispiel durch eine immer älter werdende Gesellschaft entstehen, angepasst wird. Wir unterstützen Städte und Gemeinden dabei, sich fit für die Zukunft zu machen.“

Jeweils 720.000 Euro für die Neugestaltung der Innenstädte in Hofheim und Bischofsheim in der Rhön, 684.000 Euro für die Gemeinde Strahlungen und die NES-Allianz sowie mehr als 600.000 Euro für die Stadt Ebern (630.000 Euro) und die Gemeinde Ebelsbach (602.000 Euro) im Landkreis Haßberge sind die größten Fördersummen aus diesem Topf. Daneben erhalten auch Bad Neustadt (560.000 Euro), Stockheim (400.000 Euro), Nüdlingen (392.000 Euro), Burglauer (306.000 Euro), Oberelsbach (306.000 Euro), Schönau (306.000 Euro), Salz (282.000 Euro), Wülfershausen (216.000 Euro), Zeitlofs (126.000 Euro), Bastheim (120.000 Euro), Mellrichstadt (108.000 Euro), Münnerstadt (54.000 Euro) und Maßbach (40.000 Euro), Gelder aus dem Programm.

Aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“, das unter anderem das Ziel hat, die Wohn- und Lebensqualität zu erhöhen sowie den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken, werden Bad Kissingen mit 640.000 Euro, Hammelburg mit 594.000 Euro und Oerlenbach (240.000 Euro) mit zusammen knapp 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Menge der geförderten Kommunen zeige wieder einmal, dass die Städtebauförderprogramme gerne angenommen werden.

„Sie bieten vielfältige und für viele Projekte passende Möglichkeiten. Zudem sind die Gelder aus München und Berlin auch ein Konjunkturmotor. Jeder Euro Förderung zieht weitere sieben Euro Investitionen aus öffentlicher und privater Hand nach sich“.

Das hat erst kürzlich eine Studie gezeigt, die zu einer weiteren wichtigen Erkenntnis gekommen ist:

„Die Städtebauförderung leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz!“

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