09.09.2026, 14:45 Uhr | Berlin | Plenarsaal des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude
Einzelplan 14 (Verteidigung)](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw37-de-verteidigung-1194766)
Liveübertragung: Mittwoch, 09. September, 14.45 Uhr
Deutschlands Verteidigungsausgaben sollen im kommenden Jahr auf 139,6 Milliarden Euro und damit auf einen erneuten Höchststand seit Ende des Kalten Krieges steigen. Das sieht der Etatentwurf für den Bundeshaushalt 2027 Drucksache 21/7300 von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor. Laut dem am Mittwoch, 9. September 2026, zur Beratung anstehenden regulären Wehretat (Einzelplan 14) sind Ausgaben von 109,7 Milliarden Euro (2026: 82,7 Milliarden Euro) eingeplant, weitere Ausgaben von 29,9 Milliarden Euro sollen aus dem Sondervermögen Bundeswehr finanziert werden. Im laufenden Jahr 2026 werden 82,7 Milliarden Euro im regulären Wehretat und 25,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr bereitgestellt. Deutschlands Verteidigungsausgaben sollen somit 2027 noch einmal um 31,4 Milliarden Euro anwachsen.
Der Einzelplan 14, in dem sich auch der Wirtschaftsplan für das Sondervermögen „Bundeswehr“ befindet, soll nach den bis Freitag, 11. September 2026, andauernden Beratungen sämtlicher Einzelpläne des Bundes an den Haushaltsausschuss überwiesen werden.
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